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Danke für die Blumen von Albert

21. Juli 2010

Servus GST,

ich möchte mich bedanken für die super Streckenführung der 2010-er GST, mein Eindruck war, dass es nicht nur auf Plattenwegen rauf und runterging, sondern das es mehr Aussichtspunke und Panoramastrecken als Unterholz gab, mehr Abwechslung, auch in Form von „westlichen Kolonnenwegen“ die scheinen ja deutlich schlechtere Jeeps gehabt zu haben, oder warum sind die Wege da um so viel besser? Höhenmeter gabs reichlich, bis zum Brocken glaubte ich  ja das hört nie mehr auf. Dann läuft´s leichter, so der erste Eindruck, aber geschenkt wir einem trotzdem nichts. Jede Menge sandige Wege, Weidezäune, zugewucherte Trails und die Höhenmeter um Hitzacker an der Elbe waren noch eine extra Nummer.  Wer hat die alle gefunden? Ich glaube da wurde jeder einzelne Höhenmeter mitgenommen. Insgesamt ist die GST eine super Kombination aus deutscher Geschichte, wunderschönen Landschaften, jede Menge Natur und ein verrücktes Abenteuer inmitten von Deutschland. Das kann man jedem Alpenüberquerer nur wärmstens als Alternative ans Herz legen. Aber immer mit der Warnung das Ganze nicht als Mittelgebirgsausflug zu unterschätzen und ausreichend Zeit einzuplanen.  Für mich war´s wieder ein Supererlebnis, hoffentlich finde ich auch nächstes Jahr wieder die Zeit dafür.

Grüße an alle (zukünftigen) Teilnehmer.

Dann bis bald

Grüße  Albert

Waltraud Video

29. Juni 2010

Waltraud hat auf ihrer Seite ein cooles Video hinterlegt …

Wenn der Fahrtwind für immer abflaut

29. Juni 2010

Selbstversorgerfahrten sind ein großes Abenteuer. Man weiß nicht, was auf dem nächsten Meter passiert. Selten ist klar, welche Entscheidung in der jeweiligen Situation die richtige ist. Man startet zur Grenzsteintrophy, zur Tour Divide oder zum Arizona Trail Race mit Respekt, dem Gefühl zu Großem im Stande zu sein und der Gewissheit, dass die Dinge ihre eigene Dramaturgie entwickeln werden … jeder Meter birgt Risiken und Chancen. Jeder Meter bringt einen weiter dem Ziel entgegen. Und bei manchem Meter kommt auch das Bewusstsein ein Stück weiter.

Meist sind es diese Momente, die einem in Erinnerung bleiben; die Lohn für die Strapatzen sind; die einen weiter pedalieren lassen. Der Fahrtwind bläst die Sorgen weg. Der Fahrtwind kühlt den Kopf, der vom Alltagsstress glühend heiß geworden. Dieses Ultimative jeden Momentes macht den Reiz der Selbstversorgerfahrten aus. Dass der Reiz nicht als Gefahr/Risiko wahr genommen wird, liegt in einer ureigenen Selbstsicherheit begründet: Man stellt vielleicht das Angekommen im Ziel in Frage; nicht aber die eigene Existenz. Man ist sicher, dass man den Fahrtwind auch nach dem Ziel spürt; dass man weiter rollert durchs Leben und bei nächster Gelegenheit wieder beherzt ins Pedal treten kann. Es ist eine fast kindliche Naivität oder Selbstverliebtheit, die Risiken zum Reiz verklärt. Doch erst dieser Selbstbetrug ermöglicht das “Unmögliche”.

Als die Meldung über einen Mountainbiker, der vier Tage im Harz vermisst wurde und schließlich mit Knochenbrüchen und anderen Verletzungen in der Tiefe einer Schlucht gefunden wurde, über den „Äther“ ging… machte sich ein mulmiges Gefühl unter den GST-Sportlern breit: „Das hätte mir auch passieren können!” Das Risiko verliert für einen Moment seine reizvolle Maskerade …

“Glück gehabt!” möchte man ausrufen. Doch in solchen Momenten gilt es auch inne zu halten und derer zu gedenken, deren Fahrtwind für immer abgeflaut ist. Dave Blumenthal startete mit 47 anderen Fahrern am 10. Juni zur “Tour Divide”. Am 23. Juni hatte Dave in Colorado einen Unfall mit einem Auto. Am 24. Juni verstarb er in Denver an den Folgen des Unfalls. Er hinterlässt eine Frau und eine vierjährige Tochter.

Nein, nicht dass ich Dave persönlich gekannt hätte. Nicht, dass ich je einen Meter neben ihm geradelt bin. Nicht, dass ich seinen Blog je las. Und dennoch verbindet mich viel mit ihm. Wie wohl mit jedem, der je auf eine Selbstversorgerfahrt gestartet ist. Ganz egal, was für ein Mensch Dave war. Ganz egal, wie “gut” er Rad fuhr. Ganz egal, welche Ambitionen er auf der Strecke verfolgte. Es ist das Risiko, das uns verbunden hat. Nenne es “Selbstverwirklichung” oder “unnötiges Risiko im Sport”; nenne es “den Reiz des Lebens” oder nenne es schlicht “Leben 1.0″. Wer in Fahrt ist, der kann auch endgültig ausgebremst werden. Das sollte man stets im Blick haben … wenn man erneut startet. Denn es ist kein Grund, eine Fahrt nicht zu starten; es ist der Grund, besonnen zu fahren. Auf dem Track wie im (restlichen) Leben!

Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen! Unsere Vorsicht gilt dem nächsten Meter, stets könnte es der letzte sein!

GuF

GST 2010 ist Geschichte

28. Juni 2010

Die GST 2010 ist Geschichte. Von 15 gestarteten Fahrern am Dreiländereck haben es vier Fahrer (bzw. drei Fahrer und eine Fahrerin) zur Ostsee geschafft. Die GST 2010 ist kaum mit der GST 2009 vergleichbar; nicht nur, weil sie in umgekehrter Richtung gefahren wurde. Die Strecke hatte mehr Höhenmeter, mehr Naturboden, weniger Navigationschaos und war einsamer zu fahren.

Die diversen Aufgaben zeugen davon: Federgabeln versagen, Zeitplanungen waren zu ambitioniert, Mägen oder Knie hielten den Belastungen nicht stand…

Hier nun die Finisher:

Rene F. (7T 4S 33M)
Albert K. (7T 12 S 20M)
Stephan J. (8T 5S 48M)
Waltraud S. (9T 1S 18M)

DNF:

Andreas von H.
Frank B.
Gunnar F.
H. David. K.
Ha-Jo B.
Jens L.
Walter L.
Marcus V.
David S.
Morris
Olli

Morris - 27.06.2010 - 12:30

27. Juni 2010

Morris - 26.06.2010 - 15:23

26. Juni 2010

Hajo - 26.06.2010 - 11:18

26. Juni 2010

Waltraud - 26.06.2010 - 09:18

26. Juni 2010

Hajo - 25.06.2010 - 12:03

25. Juni 2010

Waltraud - 25.06.2010 - 13:52

25. Juni 2010